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Welcome to the stone


Heaven on earth Frische Luft, wilde Tierherden, eine unendliche Weite gefüllt mit purer Natur, Faszinationen wo das Auge hinreicht: Der Yellowstone Park.

Obwohl ich es mir ganz anders ausgemalt hatte, durfte ich mich nach unserer Ankunft im Park über ein sauberes und durchaus schönes Zimmer, oder wie man dies in der Welt der Wildnis nennt, über eine tolle Lodge freuen. Von den vier Nächten und vier Tagen, die wir im Yellowstone geplant hatten, habe ich mir besonders viel Überwältigendes vorgestellt und erhofft. Denn von verschiedensten Personen, meiner Freundin, Arbeitskolleginnen oder Bekannten, durfte ich erfahren, wie schön diese Landschaft, die weiten Felder, Wiesen und Berge, die blauen Flüsse, der strahlende Himmel, das Gefühl von einer reinen Freiheit; einfach die Mutter Natur sein muss. 

Attention, Bears! Nach unserer Ankunft, ich gebe zu, dass ich mich zuerst an die mir vorher unbekannte Wildnis gewöhnen musste, richtete ich erleichtert mein schönes Zimmer ein und packte meinen Koffer aus, mit was ich jedoch nicht weit gekommen bin: Obschon ich mit meinen Gedanken ganz woanders war, wurden alle neuen Besucher, die meistens an ihren faszinierten Gesichtern zu erkennen waren, zu einer Bären-Info zusammengetrommelt - Jawohl, richtig verstanden: Eine Flut mit Informationen über das Verhalten im Falle einer Begegnung mit einem echten, grossen und gefährlichen BÄREN. "Der Mensch, der seinen, ich wage zu sagen, einzigen steuerbaren Feind nur durch sich selbst definiert, soll plötzlich einen echten und gefährlichen Feind haben?", schoss es mir durch den Kopf, wogleich ich mich auf die Worte des Vortragenden jungen Mannes konzentrieren musste. Und so wurden meine Familie und ich über einen lebensrettenden Pfefferspray und die richtige Verhaltensweise informiert, sollten wir während Wanderungen oder auch in der Anlage, der Informierende zeigte uns ein kürzlich aufgenommenes Bild eines um unsere Häuser laufenden Grizzlys, auf einen Bären treffen. Mit dem Herz in der Hose und einer fürchterlichen Angst, vor wie immer den Spinnen und den Käfern, neu aber auch einem Bären oder einem sonstigen wilden Tier, rannte ich mit meiner Schwester zu unserem Teil des Hauses zurück, schloss die Tür ab und hörte meinem Herzen beim Springen zu. So, mit ungefähr tausend neuen erhaltenen Eindrücken, ging der erste Tag im Park zu Ende. Ich, die Decke bis zu den Ohren hinaufgezogen - (eingebildete) Spinnen eben - suchte den Schlaf und versuchte, die Angst vor einem gefährlichen Tier, einem Bären, Büffel - oder Käfer - abzulegen und zu vergessen. 

Am zweiten Tag im ersten Nationalpark der Welt, der eigentlich ein einziger gigantischer Vulkan ist, sah alles schon viel lockerer aus und ich wurde in der Nacht, welch Wunder, von nichts attackiert. Als das Frühstück gegessen und der Rucksack gepackt war, ging die Reise los. Der Himmel war fast künstlich blau, die Hitze und meine Hoffnungen gross. Hoffnungen auf viele eindrückliche Geschehnisse, einer tollen Zeit und viel Wärme. Hoffnung auf Erholung und kostbare Zeit mit der Familie. Und dann, plötzlich, wurde jeder meiner Wünsche, jede Vorstellung und jede Hoffnung erfüllt und bestätigt: Nämlich mit bisher noch nie gesehenen Geysiren; heiss sprudelnde, wunderschön farbige "Pools", erschaffen nicht etwa vom Menschen selbst. Diese Farben und Eleganz; erzeugt von der puren reinen Natur. Beinahe unglaublich. Faszinierend und verblüffend. Der ganze Tag war gefüllt mit den verschiedensten brodelnden und farbenfrohen Faszinationen, ich verblüfft. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gesehen. Weder auf Bildern, noch mit eigenen Augen live. Wunderschön. So warm und lebendig. Echte Schönheit. 

Nun aber, bevor ich euch von weiteren Details und einem einzigartigen Erlebnis berichte, möchte ich die Bilder dieser traumhaften Reise sprechen lassen. Denn mehr dazu wird es nämlich in einem zweiten Artikel geben... 

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