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Happy me - Birthday girl


It's my day today 17 Jahre voller Leben. 17 Jahre gefüllt mit Höhen und Tiefen, guten und schlechten Zeiten, Freude und Tränen, Glück und Schmerz. Liebe und Trauer. 17 Jahre mich: 6205 Tage Cécile.

Heute vor genau 17 Jahren um 11:38 Uhr durfte ich das Licht dieser Welt erblicken und meine eigene lange Reise antreten, die immer mehr von meinen bisher gesammelten Erfahrungen und meinem Erlebten geprägt wird. Denn nur schon im vergangenen Jahr ist unglaublich viel passiert. Ich bin mit dem Beginn meiner Ausbildung nicht nur in die Erwachsenenwelt eingetreten, sondern habe mir zugleich einen riesigen Wunsch, nämlich die Aufnahme in die Berufsmatura, erfüllt. Meine Konfirmation, welche ich im letzten Sommer in (m)einem traumhaften Kleid feierte, war ein extrem gelungener Anlass, nach dem ich auch drei extrem spezielle Reisen antreten durfte, die ich so schnell ganz sicher nicht vergessen werde. Und all das, diese vielen Erlebnisse, Abenteuer und Geschehnisse habe ich mit herzlichen Personen erlebt und geteilt. Personen, die mir wichtig sind. Die warme und fröhliche Sonne, welche heute in der Schweiz scheint und die wunderbaren Blumen in allen Gärten erweisen mir alle Ehre, an einem solch prächtigen Tag meinen Geburtstag zu feiern. Happy Birthday to me.



 

Bienvenue chez le roi


Quer durch Paris 2 Paris ist gefüllt mit hunderten alten und bis ins letzte Detail geplanten Statuen, Skulpturen, Gebäuden und architektonischen Meisterwerken; es scheint so, als führe Jeder Schritt zu einem neuen Abenteuer. Einem fremden Erlebnis, wie zuvor noch nie gesehen. 

Einer der Höhepunkte dieser unglaublichen Reise nennt sich Versailles, das einstige Zuhause des Sonnenkönigs, Louis XIV, und ist somit das wohl schönste Schloss, welches ich bis jetzt betreten, gar anhimmeln durfte. Etwa 40 Zug-Minuten vom Zentrum der Stadt der Mode und einen kleinen Spaziergang entfernt, weihten einen bereits eine riesige Schlange und viele Grüppchen erfreuter und kribbeliger Besucher auf die bevorstehenden Einblicke in das Leben eines machtliebenden Königs ein. Die Tickets gezeigt, die Kamera schussbereit in der Hand, ging es überraschend kurze Zeit später los. Endlich. Mit einer Gruppe anderer Gästen führten uns prunkvoll geschmückte Gänge zu der schlosseigenen Kirche, dem ersten schnörkeligen Saal, welcher einen mit seiner besonderen Atmosphäre auf das bevorstehende einstimmte, meine innerliche Fantasie und Vorstellungen weckte und diese ausmalen liess, was mich gleich erwarten wird. Dann ging es weiter: Die Gruppe wurde von Saal zu Saal, von Zimmer zu Zimmer geführt und mit einer völlig anderen Welt und einer längst vergangenen Zeit vertraut gemacht. Wo ich hinschaute, überall war jeder noch so kleine Fleck, jedes einzelne Möbel, jeder Zentimeter der verschiedenen Räume mit einer solchen zierlichen Präzision erschaffen worden und sah so unglaublich gepflegt aus. Ständig versuchte ich mir vorzustellen, wie die Damen und Herren wohl zu Zeiten des Sonnenkönigs auf den klassischen Gängen spaziert sind, was sie wohl getragen haben und was sie bewegte. 

In Gedanken schwebend lernte ich das Schlafzimmer, den Esssaal, sowie den Spiegelsaal und etwa zehn andere ausgewählte Gemächer grosser Personen kennen, wobei mir oft die Worte fehlten. Und beim Betreten des grösser als gigantischen Schlossgartens, kam ich aus dem Staunen erst gar nicht mehr heraus. Denn wie aus dem Nichts fing die Sonne an zu scheinen, der Himmel wurde blau und von allen Seiten klang wunderschöne Musik, aus einem fernen anderen Jahrhundert. Es passte einfach alles. Im Garten stehend und nach oben blickend, stand da dieses Schloss. Prunkvoll und beeindruckend - wenige Momente zuvor von mir erforscht. Den Kopf drehend eine zauberhafte Aussicht auf den gesamten Garten des Königs. Was muss das wohl für ein Gefühl gewesen sein, am Morgen in ein märchenhaftes Kleid zu "springen" und damit stolz und erhoben durch dieses Paradies zu schreiten?

Für mich war Versailles ein so spezielles und höchst interessantes Erlebnis, welches auf meiner Liste der Reisen ein totales Must-Have vertritt. Nun aber möchte ich die Bilder sprechen lassen...

Triumph of angels


Let's start with the Paris-tour: Quer durch Paris 1 Die Schule ist nun für drei ganze Wochen geschlossen und schenkt mir damit endlich die Freiheit, welche ich in diesem wunderbaren Wetter schon lange geniessen wollte. Was gäbe es also für einen besseren Zeitpunkt, als in unserem schönen Garten sitzend, gefüllt mit zauberhaften Blumen, nun auf meinem Blog noch einmal durch Paris zu reisen und dessen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen? 

Schon am ersten Tag in der Stadt der Liebe packte mich die Besichtigungslust auf die berühmt bekannten Gebäude, Strassen und Plätze, die ich bis zu diesem Zeitpunkt nur von Bildern kannte. Kaum war das Gepäck im Hotel abgeladen, schon machten wir uns auf den Weg zum Eiffelturm, welcher sich genau zwei Gehminuten vom Hotel entfernt befand und meine Augen zum Glänzen brachte. Dann, plötzlich war alles so nahbar und erreichbar. Vor meiner Nase, in vollkommener Schönheit. Unglaublich. Der Eiffelturm, die Champs Élisées, der Place de la Concorde: In meinem Elan bemerkte ich gar nicht, was meine Patin und ich für eine immense Strecke zurücklegten und zückte meine auf Hochtouren laufende Kamera nach fast jedem Meter, um all diese wunderschön kreierten Sehenswürdigkeiten von Paris für immer festhalten zu können. So auch den Arc de Triomphe. Denn auch wenn der schöne Bogen natürlich genau dann eingerüstet war, als ich ihn bestaunen wollte, habe ich ihn geliebt. Wenn man auf den Champs-Elisées steht und nach unten blickt, steht er da. In seiner Pracht. Die Sonne durchscheinend, wie von Engelshand erschaffen. 

Portrait in Paris



Hardworking girl Auch wenn die Arbeit und Schule schon vor zwei Wochen wieder begonnen und die täglichen Pflichten längst zuvor nach mir gerufen haben, befinden sich meine Gedanken noch immer in der Stadt der Mode und Liebe, in Paris.

Dieser Aufenthalt war für mich das reinste Vergnügen; die mir dort zur Verfügung gestellte Freiheit, was für ein Geschenk! Doch nun ist die Zeit für mich, für Gedanken, Träume, Kreativität und Hobbys wieder knapp und kostbar: Denn momentan hagelt es Prüfungen. Seit drei Monaten gab es noch keine Arbeits- und Schulwoche, in welcher meine Klasse und ich keinen Test schreiben mussten. Es ist streng, sehr streng, alles unter einen Hut zu bekommen und als eine einzige Person überall zu sein. So manches für einen Moment wegzulegen und den eigenen, persönlichen Anforderungen gerecht zu werden. Nichtsdestotrotz aber ist auch eine strenge Zeit wie diese, wie alles im Leben, von einem Anfang und einem Ende geprägt, welches irgendwann erreicht werden wird. Denn nicht nur die Freizeituhr, wie ich es pflege sie zu nennen, sondern auch die Alltagsuhr tickt und denkt gar nicht daran, stehen zu bleiben. Im Positiven, wie auch im Negativen Sinne. Einerseits lässt uns die Zeit vergessen, schöne und weniger schöne, gar schlimme Momente. Andererseits aber ist es auch sie, welche uns kommenden, geplanten Ereignissen näher bringt und uns nicht selten Hoffnung schenkt. Hoffnung auf neues, auf besseres, Hoffnung auf mehr. Doch auch wenn es schwierig ist, trotz des Wunsches nach mehr Zeit, die aber nur dann für einen existiert, wenn alles gut geht, man sich wohl fühlt, nein, weil es eben genau darum schwierig ist, der Realität gerecht zu werden, sollte die Dankbarkeit, an welcher es an vielen Orten mangelt, nicht vergessen werden. So schnelllebig wie unsere Welt auch zu sein vermag, so sehr sollten wir uns doch darum bemühen, das was wir haben, erleben, kennenlernen dürfen und durften, zu schätzen und zu ehren. Sei es durch kleine Gesten, eine Prise Aufmerksamkeit, liebe Worte oder wie für mich persönlich am besten, durch Bilder. Aufnahmen wie diese hier. Geschätzte Erinnerungen, ein ganzes Leben lang. 

Eiffel, my tower


Formidable Er ist bloss ein Turm, weltberühmt, aber ich vergöttere ihn. Auf millionen Fotos verewigt, als Hintergrund heiss begehrt: Der Eiffelturm. 

Bevor ich nach Paris gekommen bin, habe ich ihn jeden Tag bestaunt. Am Computer, auf unzähligen Bildern. Er schien für mich immer so unerreichbar, irgendwie habe ich nie wirklich daran geglaubt, mich eines Tages wirklich unter ihm zu befinden: Und dann steht er plötzlich vor mir. Gross, gigantisch in seiner Form. Unter leuchtend glänzendem Himmel. Im Mittelpunkt. Natürlich. 

Am ersten Abend, meine Patin und ich spazierten gerade am Eiffelturm vorbei, fing neben uns plötzlich etwas an zu funkeln. Schnell drehte ich mich fragend um und sah meinen Eiffel, umgeben von hunderten kleinen und abwechslungsweise hell erscheinenden Lichtern. Die Menge, die sich auf dem immer gut besuchten Platz des Palais de Chaillot, auf welchem man einen wunderbaren Ausblick auf das populäre Wahrzeichen geniessen kann befand, fing plötzlich an begeistert zu jubeln und zu klatschen. Alle zückten ihre Fotoapparate und Handys, um ihre Liebsten und den erhellten Turm zu fotografieren. Mein Herz raste: Was für eine tolle Überraschung.

Auf der ganzen Reise hat er mich begleitet. Das Hotel kaum verlassen, schon stand er da. Und jeden Abend, einmal um zehn und einmal um elf Uhr, zog er mit dem schönen Spiel der Lichter alle Blicke, oder zumindest jene der Touristen auf sich. Wundervoll.



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